Verschobene Prioritäten. Basierend von einer meist statischen CI war die werbliche Sicht mittelständischer Unternehmen stets auf die Printmedien fokussiert: Katalog, Flyer, Imageprospekt, Poster, Anzeigenwerbung. So habe ich es zumindest erlebt.

Das scheint in den Hintergrund zu treten. Neben dem immer noch obligatorischen Messeauftritt hat sich der Schwerpunkt von Werbung inzwischen ins Web verlagert. Auch im Bereich des B2B-Marketing, sowohl auf den Messen als auch im Web, erwartet der Betrachter inzwischen bewegten Content, also Video und Animation.

Junge Entscheider

Viele, die beruflich über Investitionen in industrielle Güter zu entscheiden haben, gehören inzwischen jüngeren Generationen an. Sie erwarten, dass sie unsere Botschaften auf den Kanälen erreichen, die sie bevorzugt benutzen. Soziale Medien beispielsweise. In die Tiefe führende Texte außerhalb der obligatorischen Datenblätter und Tabellen erübrigen sich bereits zunehmend. Es heißt, die würde ohnehin keiner mehr lesen. Auf den international angelegten Märkten für Investitionsgüter kommt es zudem darauf an, sprachliche Hürden zu überwinden. Also muss die Kommunikation so anschaulich wie möglich gestaltet werden. Das bedeutet: Wir sollten weniger erklären und stattdessen mehr zeigen.

Die naheliegenste Lösung

Videos und Animationen einzusetzen ist daher die naheliegenste Lösung. Preiswerte Plattformen, die das Verbreiten hochauflösender Videos erlauben, gibt es ja genug. Die bekannteste davon ist Youtube. Jeder moderne Computer und jeder Tablet-PC, jedes Smartphone ist heute dafür ausgelegt, HDTV-Filme wiederzugeben. Umgekehrt verfügen moderne Fernsehgeräte über einen Internetzugang. Nutzen sie diese preiswerten Kommunikationswege für Ihre Botschaften.

Die Vorteile animierten Contents

Animiertes Design ist in der Realisation zweifellos aufwändiger als statisches Layout, Grafik, Fotos oder Illustrationen. Aber ist es teurer? Ich behaupte nein. Die Investition lohnt sich deshalb, weil animierter Content den nächst höheren Komplexitätslevel darstellt. Von Allem was in 3D mit der Absicht es zu animieren angelegt wurde, lassen sich jederzeit auch deutlich höher auflösende statische Grafiken ableiten. Wenn man ohnehin dabei ist Videomaterial aufzunehmen, ist der Aufwand, bei der Gelegenheit auch statische Fotos anzufertigen, vergleichsweise gering. Warum sollte der Grafiker, der animierte Inhalte konzipieren und produzieren kann, nicht in der Lage sein, aus demselben Fundus das dazu gewünschte und perfekt passende Printmaterial zu schaffen?

Den umgekehrten Weg zu gehen – also vom Print in die Animation – ist deutlich unflexibler und dadurch unter dem Strich teurer.

Mit und ohne Ton

Ich definiere animiertes Marketing als Überbegriff. Er umfasst mehrere Disziplinen: 3D, Trickfilm, Video, Fotografie, Grafik, Layout und Typografie. Der Ton, speziell die passende Musik dazu, ist das alles verbindende Element. Sie gibt den Takt vor. Ton ist der Kanal, über den die meisten emotionalen Aspekte bewegter Bilder in bewegende Kommunikation verwandelt werden können.

Natürlich: Auf einer Messe stört der Ton in der Regel. Die animierten Videobotschaften müssen also auch ohne Ton ihren elementarsten Zweck erfüllen. Deshalb setzt man für die Schlagworte auf Typografie und nicht auf Kommentarsprecher. Auf Facebook läuft das Video im Browser zwar selbsttätig an, den dazugehörigen Ton muss der Betrachter allerdings selbst aktivieren.

Doch dann, wenn Bildmaterial und Aufmachung cool genug sind dessen Neugierde zu wecken, kann die passende Musik erheblich zu seiner Bereitschaft beitragen, den Content mit anderen zu teilen. Und darum geht es schließlich: um kostengünstige Verbreitung der Werbebotschaft.

An vernünftige gemafreie Musik zu kommen ist traditionell schwer. Ich beziehe meine Soundtracks über die Plattform Jamendo.com. Momentan ist sie aus meiner Sicht ideal. Die Auswahl ist breit gefächert und die Lizenzen sind fair.

Ich entwickle Ideen für Sie und setze sie auch um

Falls ich Ihr Interesse geweckt habe, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf. Nach Ihrem Briefing an mich, idealerweise bei Ihnen vor Ort, unterbreite ich Ihnen ein Angebot auf Basis eines groben Konzeptes, anhand dessen Sie beurteilen können, wie ich Ihre Kommunikationsanforderungen fürs B2B-Marketing umsetzen würde und welcher Zusatznutzen sich aus dieser Arbeit für Sie ergeben könnte.

Beispiele

Bitte sehen Sie sich die jüngsten Beispiele meiner diesbezüglichen Arbeit auf meinem Motion-Design-Portfolio an. 

2016 realisierte ich auch ein umfangreiches Projekt für das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, in dem es darum ging Originalaufnahmen von der Flutkatastrophe in Simbach am Inn ansprechend und Informativ aufzubereiten.  

Digitale Hochkontrast-Fotografie